Ingo Merz zu Gast bei Michel Birnbacher
Ein Jahr Vanlife mit Leica M240 & 35mm – Ingo Merz im Leica Enthusiast Podcast
27.03.2026 49 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode des Leica Enthusiast Podcast spricht Michel Birnbacher mit Ingo Merz über ein außergewöhnliches Jahr unterwegs: Gemeinsam mit seiner Frau, zwei kleinen Kindern sowie einer Leica M240 und einem 35-mm-Objektiv reiste er im umgebauten Feuerwehrwagen durch Südosteuropa bis nach Georgien.
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Reise selbst, sondern vor allem die fotografische Haltung dahinter. Ingo erzählt, warum er bewusst mit minimalem Equipment unterwegs war, weshalb ihm die Reduktion auf eine einzige Brennweite geholfen hat und wie sich diese Entscheidung auf seinen Blick, seine Bildkomposition und seinen gesamten fotografischen Prozess ausgewirkt hat.
Die Episode zeigt, wie dokumentarische Fotografie im Familienalltag funktionieren kann: ohne große Technik, ohne überbordenden Content-Druck, aber mit viel Aufmerksamkeit für kleine Momente, Übergänge, Landschaften und Begegnungen. Dabei geht es auch um Workflow unterwegs, Bildauswahl, das Bearbeiten auf dem Tablet, Sensorstaub in der Zentraltürkei und die Frage, wie aus vielen Reiseeindrücken am Ende ein schlüssiges Magazin mit eigener Handschrift entsteht.
Eine Folge über Reduktion, Haltung und darüber, dass gute Fotografie nicht zwangsläufig mehr Ausrüstung braucht, sondern oft eher mehr Klarheit.
Eine der anschaulichsten Passagen der Episode ist zugleich eine der unspektakulärsten – und gerade deshalb so lehrreich. Das größte technische Problem unterwegs war nicht die falsche Kamera, nicht eine fehlende Brennweite und auch kein Stromthema, sondern schlichter Staub auf dem Sensor.
Daraus ergibt sich fast nebenbei ein praktischer Rat für längere Reisen: Sensorreinigung gehört ins Gepäck. Nicht spektakulär, aber im Zweifel wichtiger als manches Zubehör, das man für unverzichtbar hält.
Eine der anschaulichsten Passagen der Episode ist zugleich eine der unspektakulärsten – und gerade deshalb so lehrreich. Das größte technische Problem unterwegs war nicht die falsche Kamera, nicht eine fehlende Brennweite und auch kein Stromthema, sondern schlichter Staub auf dem Sensor.
Daraus ergibt sich fast nebenbei ein praktischer Rat für längere Reisen: Sensorreinigung gehört ins Gepäck. Nicht spektakulär, aber im Zweifel wichtiger als manches Zubehör, das man für unverzichtbar hält.
Aus der Reise entstand ein umkehrbares 2-in-1-Magazin mit 96 Seiten.
Ein Teil ist einer reduzierten Schwarz-Weiß-Serie gewidmet.
Der andere erzählt die Reise in Farbe - Bewegung, Landschaft, Menschen, das Unterwegssein.
Zwei Anfänge. Zwei visuelle Sprachen.
Eine Geschichte.
Erwähnte Eckdaten aus der Episode
Zu Gast ist Ingo Merz bei Host Michel Birnbacher.
Fotografiert wurde auf der Reise mit Leica M240 und 35 mm.
Die Route führte über Italien, Albanien, Griechenland, Türkei und Georgien.
Aus der Reise entstand eine Publikation mit rund 100 Seiten und ungefähr 100 Bildern, aufgeteilt in Schwarzweiß und Farbe.
Link zu Ingo und der Möglichkeit die beschriebene zu bestellen:
eMail: merz.ingo@mail.de
Instagram: https://www.instagram.com/merz.ingo/
Fotografiert wurde auf der Reise mit Leica M240 und 35 mm.
Die Route führte über Italien, Albanien, Griechenland, Türkei und Georgien.
Aus der Reise entstand eine Publikation mit rund 100 Seiten und ungefähr 100 Bildern, aufgeteilt in Schwarzweiß und Farbe.
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Ausführliche Zusammenfassung / Shownotes / Blogbeitrag
Fünf Kernaussagen der Episode
- Ingo Merz versteht Fotografie nicht primär als Technikfrage, sondern als bewussten Prozess des Sehens, Beobachtens und Reduzierens.
- Die einjährige Familienreise wurde mit erstaunlich wenig Ausrüstung fotografisch dokumentiert: Leica M240, 35 mm, sonst kaum etwas.
- Die Beschränkung auf eine feste Brennweite erwies sich als befreiend, weil sie Entscheidungen vereinfachte und den Blick schärfte.
- Aus dem Reisejahr entstand eine Publikation mit zwei getrennten, aber zusammengehörenden Bildwelten: Schwarzweiß und Farbe.
- Die Episode zeigt eindrucksvoll, wie eng kreative Praxis, Familienalltag, Reisen und dokumentarische Fotografie miteinander verbunden sein können.
Ein Jahr unterwegs: Familie, Feuerwehrauto, Leica
Was für viele ein diffuser Lebenstraum bleibt, hat Ingo Merz tatsächlich umgesetzt: Gemeinsam mit seiner Frau und zwei kleinen Kindern war er rund ein Jahr lang im selbst ausgebauten Feuerwehrfahrzeug unterwegs. Die Reise begann im Sommer 2024 und führte über Italien, Albanien und Griechenland weiter in die Türkei und schließlich bis nach Georgien. Insgesamt kamen rund 17.000 Kilometer zusammen. Ursprünglich stand sogar die Mongolei als Ziel im Raum, doch die geopolitische Lage und die Verantwortung als reisende Familie führten zu einer bewussten Anpassung der Route.
Im Gespräch mit Michel Birnbacher wird schnell deutlich: Diese Reise war kein spontaner Ausbruch, sondern das Ergebnis einer langen Vorbereitungszeit. Rund drei Jahre dauerte es, bis aus einem alten Feuerwehr-Mannschaftswagen von 1988 ein wohnlicher, familiengerechter Reisewagen wurde. Küche, Schlafplätze, Bad, Stauraum – alles musste geplant und gebaut werden. Parallel dazu wuchs die Familie weiter. Die Reise war also nicht nur ein logistisches Projekt, sondern Ausdruck einer bewussten Lebensentscheidung: nicht irgendwann, sondern jetzt.
Fotografie als Haltung, nicht als Materialschlacht
Besonders spannend ist die fotografische Konsequenz, mit der Ingo unterwegs war. Statt mehrere Kameras, Zooms oder ergänzendes Zubehör mitzunehmen, reduzierte er sich auf das Wesentliche: eine Leica M240 und ein Voigtländer Nokton Classic 35 mm f/1.4. Mehr war nicht dabei – und mehr wurde am Ende auch nicht vermisst.
Gerade in einer Zeit, in der Reisefotografie oft mit maximaler Ausrüstung, Drohnenbildern und permanentem Content-Output verbunden wird, wirkt dieser Ansatz fast radikal. Doch genau darin liegt die Stärke dieser Episode. Ingo beschreibt die Reduktion nicht als Verzicht, sondern als Entlastung. Die Frage „Welches Objektiv nehme ich heute mit?“ stellte sich schlicht nicht. Stattdessen konnte er sich auf Motive, Situationen und den fotografischen Moment konzentrieren.
Das ist mehr als ein pragmatischer Minimalismus. Es ist eine fotografische Haltung. Für Ingo steht längst nicht mehr allein das Ergebnis im Vordergrund, sondern der Prozess selbst: das Sehen, das manuelle Arbeiten, die Konzentration auf Licht, Distanz und Bildaufbau. Leica wird im Gespräch deshalb nicht als Statussymbol beschrieben, sondern als Werkzeug, das genau diese Form des Arbeitens unterstützt.
Warum 35 Millimeter?
Ein zentrales Thema der Episode ist die Wahl der Brennweite. Für Ingo sind 35 Millimeter längst zu einer Art natürlichem Blick geworden. Er beschreibt diese Perspektive als besonders nah an seinem unmittelbaren Erleben. Genau das macht sie für ihn passend – nicht nur für Street Photography, sondern auch für das Dokumentieren einer Reise, in der Landschaft, Alltag, Fahrzeug, Zwischenmomente und Begegnungen nebeneinander existieren.
Bemerkenswert ist, dass gerade die vermeintlichen Grenzen dieser Brennweite kreativ genutzt wurden. Wenn eine Landschaft größer war, als sie das Objektiv auf Anhieb fassen konnte, dann bedeutete das nicht automatisch technisches Defizit, sondern körperliche Bewegung: einen Hügel hochklettern, Abstand gewinnen, Perspektive verändern. Manche Bilder wirken dadurch fast wie Drohnenaufnahmen, obwohl gar keine Drohne dabei war.
Die Episode liefert damit einen wertvollen Gegenakzent zu der verbreiteten Annahme, für besondere Reisen brauche es zwangsläufig möglichst viel Equipment. Ingo erzählt das Gegenteil: Gerade die Beschränkung hat seinen Blick geschärft.
Von Street Photography zur dokumentarischen Reiseerzählung
Ingo kommt nicht aus der professionellen Fotografie, sondern aus der engagierten Hobby-Praxis. Sein Schwerpunkt vor der Reise lag vor allem in der Street Photography. Dabei geht es ihm weniger um Spektakel als um das stille Beobachten. Er beschreibt Fotografie als eine Form, das Leben um sich herum bewusster wahrzunehmen – fast wie das Sitzen in einem Straßencafé, von wo aus man Menschen und Situationen beobachtet.
Diesen Blick hat er mit auf die Reise genommen. Im Gespräch definiert er seinen dokumentarischen Ansatz als Versuch, Situationen möglichst unverändert festzuhalten. Menschen werden nicht vor dem Bild aktiv inszeniert, vielmehr geht es um authentische Momente, die zunächst unberührt bleiben. Kontakt entsteht, wenn überhaupt, oft erst nach dem Bild. Genau darin sieht Ingo die Stärke dokumentarischer Fotografie: nicht eingreifen, sondern aufmerksam sein.
Interessant sind auch seine Beobachtungen dazu, wie unterschiedlich Fotografie in verschiedenen Ländern wahrgenommen wird. Während Street Photography für ihn in Deutschland oder auf dem Balkan eher zurückhaltender funktioniert, erlebte er die Türkei als sehr offen und zugewandt. Dort sei es einfacher gewesen, näher an Menschen heranzugehen, weil Fotografiertwerden oft positiver aufgenommen wurde.
Familienalltag ist kein Nebenschauplatz
Was diese Folge besonders macht, ist der realistische Blick auf das Reisen als Familie. Michel Birnbacher deutet es mehrmals an: Ein Jahr unterwegs mit zwei kleinen Kindern ist eben kein romantischer Endlosurlaub. Und Ingo bestätigt das sehr klar. Reisen in einem kleinen Fahrzeug, oft ohne festen Schlafplatz für die Nacht, mit wechselnden Bedingungen, engem Raum und dem Rhythmus kleiner Kinder, ist herausfordernd.
Gerade deshalb bekommt die Fotografie hier eine andere Rolle. Sie ist kein dominierendes Produktionssystem, das den Alltag bestimmt, sondern muss sich in ihn einfügen. Bilder entstehen nicht gegen das Familienleben, sondern innerhalb davon. Fotografiert wird, wenn es passt. Bearbeitet wird abends, wenn die Kinder schlafen. Social Media lief nur in kleinem Rahmen nebenher, eher als Form der persönlichen Nachbereitung und um Familie und Freunde auf dem Laufenden zu halten.
Diese Ehrlichkeit macht die Episode stark: Gute Fotografie braucht Raum, aber sie muss nicht alles andere verdrängen.
Der Workflow unterwegs
Auch der praktische Teil kommt nicht zu kurz. Ingo schildert einen erstaunlich schlanken Workflow: Die Bilder wurden auf einem Tablet mit Lightroom bearbeitet, zusätzlich in der Cloud gesichert und bereits unterwegs stark vorsortiert. Er gehört zu den Fotografen, die früh löschen – teilweise schon in der Kamera. Das Ziel ist klar: kein Datenballast, kein riesiger Berg an Bildern, der später kaum noch zu bewältigen ist.
Hier zeigt sich erneut die Konsequenz seines Ansatzes. Nicht Masse, sondern Auswahl. Nicht maximale Datensammlung, sondern bewusste Verdichtung. Am Ende bleiben nicht tausende wahllose Dateien, sondern eine überschaubare Zahl von Bildern, die eine echte Relevanz für ihn haben. Die Leica habe ihm dabei sogar geholfen, weil der Messsucher ihn präziser im Bildausschnitt gemacht habe. Er croppe seitdem deutlich weniger als früher.
Fotografiert wurde in RAW, parallel aber auch mit JPEG-Vorschau in Schwarzweiß. Diese schwarzweiße Vorschau half ihm beim Einschätzen von Belichtung, Struktur und Motivwirkung schon beim Fotografieren.
Wenn Staub auf dem Sensor plötzlich zum großen Problem wird
Eine der anschaulichsten Passagen der Episode ist zugleich eine der unspektakulärsten – und gerade deshalb so lehrreich. Das größte technische Problem unterwegs war nicht die falsche Kamera, nicht eine fehlende Brennweite und auch kein Stromthema, sondern schlichter Staub auf dem Sensor. In der Zentraltürkei fand Ingo keine Möglichkeit, den Sensor professionell reinigen zu lassen. Selbst in größeren Städten Georgiens blieb das schwierig. Erst eine Freundin brachte später das nötige Reinigungsmaterial mit.
Daraus ergibt sich fast nebenbei ein praktischer Rat für längere Reisen: Sensorreinigung gehört ins Gepäck. Nicht spektakulär, aber im Zweifel wichtiger als manches Zubehör, das man für unverzichtbar hält.
Die Publikation: zwei Bildsprachen, ein Projekt
Aus der Reise ist inzwischen eine eigene Publikation entstanden. Besonders interessant ist deren Konzept: Das Heft ist als eine Art Zwei-in-eins-Magazin aufgebaut. Von der einen Seite beginnt ein Schwarzweiß-Teil, von der anderen ein Farbteil. Beide Hälften erzählen dieselbe Reise, aber in unterschiedlichen visuellen Sprachen.
Der Schwarzweiß-Teil steht eher für Ingos persönliche fotografische Handschrift – reduziert, still, beobachtend. Der Farbteil transportiert stärker das Reiseleben selbst: das rote Feuerwehrfahrzeug in der Landschaft, die Orte, die Weite, das Vanlife-Motiv. Farbe war hier nicht bloß dekorativ, sondern notwendig, weil manche Motive ihre Wirkung gerade durch ihre Farbigkeit entfalten. Das rote Fahrzeug vor karger Landschaft ist dafür das beste Beispiel.
Die Bildauswahl für diese Publikation beschreibt Ingo als langen und anspruchsvollen Prozess. Bilder wurden ausgedruckt, nebeneinander gelegt, neu kombiniert, verworfen und wieder aufgenommen. Über Wochen entstand so Schritt für Schritt eine Verdichtung, die nicht nur auf Einzelbilder setzte, sondern auf Beziehungen zwischen Bildern: Kontraste, Harmonien, Übergänge.
Bemerkenswert ist auch, was bewusst fehlt: Viele der emotional wichtigsten Bilder zeigen die eigenen Kinder und das unmittelbare Familienleben. Gerade diese Bilder hat Ingo jedoch nicht veröffentlicht. Das sagt viel über seine Haltung aus. Nicht alles, was fotografisch oder biografisch wichtig ist, muss automatisch öffentlich werden.
Aus der Reise entstand ein umkehrbares 2-in-1-Magazin mit 96 Seiten.
Ein Teil ist einer reduzierten Schwarz-Weiß-Serie gewidmet.
Der andere erzählt die Reise in Farbe - Bewegung, Landschaft, Menschen, das Unterwegssein.
Zwei Anfänge. Zwei visuelle Sprachen.
Eine Geschichte.
Zwischen Wohlstand, Fremdheit und Gastfreundschaft
Neben der Fotografie berührt die Episode auch gesellschaftliche Fragen. Ingo spricht offen darüber, wie sich das Reisen durch Regionen anfühlt, in denen der eigene Wohlstand sehr sichtbar wird. Nicht Angst vor den anderen, sondern eher ein Unbehagen über die eigene privilegierte Position wurde für ihn stellenweise zum Thema. Das betrifft sowohl das Fahrzeug als auch die Kamera – beides Dinge, die in manchen Gegenden wie Luxusobjekte wirken.
Gleichzeitig beschreibt er, wie viele eigene Ängste sich unterwegs als unbegründet erwiesen. Situationen, die zunächst bedrohlich wirkten, endeten oft in Freundlichkeit und Gastfreundschaft. Das Klopfen am Bus am Morgen bedeutete nicht Ärger, sondern mitunter eine Tüte vom Bäcker. Diese Erfahrungen haben das Sicherheitsgefühl und auch den Blick auf andere Länder offenbar nachhaltig verändert.
Was von der Reise bleibt
Am Ende ist diese Episode weit mehr als ein Gespräch über eine Reise. Sie ist eine Reflexion über fotografische Reduktion, über den Wert des Beobachtens und über die Frage, wie viel Ausrüstung man wirklich braucht. Sie zeigt, dass man mit einer einzigen Kamera und einer einzigen Brennweite nicht nur auskommen, sondern womöglich sogar klarer sehen kann.
Zugleich ist sie ein sehr menschliches Gespräch über Familie, Alltag, Improvisation und die Verbindung von Leben und Fotografie. Dass aus all dem am Ende ein Magazin entstanden ist, wirkt nur konsequent: als Form, ein abgeschlossenes Kapitel sichtbar und greifbar zu machen.
Wer sich für Leica, dokumentarische Fotografie, Street Photography oder schlicht für einen sehr konzentrierten fotografischen Ansatz interessiert, findet in dieser Folge viele Anregungen. Und vielleicht auch eine kleine Erinnerung daran, dass die beste kreative Entscheidung manchmal nicht darin besteht, noch etwas mitzunehmen – sondern bewusst etwas wegzulassen.
Erwähnte Eckdaten aus der Episode
Zu Gast ist Ingo Merz bei Host Michel Birnbacher.
Fotografiert wurde auf der Reise mit Leica M240 und 35 mm.
Die Route führte über Italien, Albanien, Griechenland, Türkei und Georgien.
Aus der Reise entstand eine Publikation mit rund 100 Seiten und ungefähr 100 Bildern, aufgeteilt in Schwarzweiß und Farbe.
Link zu Ingo:
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Instagram: https://www.instagram.com/merz.ingo/
Fotografiert wurde auf der Reise mit Leica M240 und 35 mm.
Die Route führte über Italien, Albanien, Griechenland, Türkei und Georgien.
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