Stefan Czurda: Conceptual Street Photography bei Michel Birnbacher im Leica Enthusiast Podcast
29.05.2026 48 min
Video zur Episode
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Zusammenfassung & Show Notes
In dieser Episode spricht Michel Birnbacher mit Stefan Czurda über konzeptionelle Street Photography, Urban Ghosts und den Weg vom Zufall zur eigenen Bildsprache.
Es geht um Bewegungsunschärfe, Nähe, Persönlichkeit, Serienarbeit, Portfolio Reviews und die Frage, wie aus einzelnen Bildern ein wiedererkennbarer fotografischer Stil entsteht.
Außerdem gibt es einen Ausblick auf den Street-Workshop am 26.09. in Nürnberg.
Termin für den Workshop ist mittlerweile veröffentlicht:
26.9.2026: https://www.birnbacher.com/angebot/conceptual-street-photography/
Homepage: https://www.stefanczurda.at/
Instagram: https://www.instagram.com/stefan_czurda/
Es geht um Bewegungsunschärfe, Nähe, Persönlichkeit, Serienarbeit, Portfolio Reviews und die Frage, wie aus einzelnen Bildern ein wiedererkennbarer fotografischer Stil entsteht.
Außerdem gibt es einen Ausblick auf den Street-Workshop am 26.09. in Nürnberg.
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- 17.-20.09.2026 Rom - Für alle Kameramarken
- 15.-18.10.2026 Prag - Masterclass Streetfotografie - Mit Dennis Weißmantel
- 05.-08.11.2026 Venedig - Für alle Kameramarken - Veranstalter: fotosafari.de
- 26.-29.11.2026 Venedig - WORK THE M - Masterclass Leica M
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- Stefan Czurda erklärt, warum konzeptionelle Street Photography für ihn mit einer klaren Idee beginnt.
- Bewegungsunschärfe, Nähe und Persönlichkeit werden im Gespräch als Werkzeuge einer eigenen Bildsprache sichtbar.
- Die Episode zeigt, wie Serien, Portfolio Reviews und ehrliches Feedback fotografische Entwicklung auslösen können.
In dieser Episode des Leica Enthusiast Podcast spricht Michel Birnbacher mit Stefan Czurda über einen Ansatz, der Street Photography nicht dem reinen Zufall überlässt. Für Stefan Czurda ist Street Photography Fotografie im urbanen öffentlichen Raum. Doch statt jedes Mal nur auf den nächsten besonderen Moment zu warten, geht er mit einer Idee, einem Konzept und einer klaren inneren Suchbewegung auf die Straße.
Im Zentrum steht seine konzeptionelle Street Photography. Dieser Ansatz verbindet Inspiration, Persönlichkeit, Handwerk und Thema. Stefan beschreibt, wie aus visuellen Entscheidungen eine wiedererkennbare Bildsprache entstehen kann. Dabei geht es nicht darum, bekannte Fotografen zu imitieren, sondern zu verstehen, welche Techniken und Haltungen eine Arbeit erkennbar machen. Nähe zum Motiv, Bewegungsunschärfe, Gestik, Mimik und Emotionen sind bei ihm keine Zufallsprodukte, sondern über Jahre geübte Werkzeuge.
Besonders deutlich wird das an seinen Urban Ghosts und der Serie Street Melancholy. Stefan arbeitet ausschließlich mit Bewegungsunschärfe und meist mit 28 mm. Er bewegt sich selbst, während sich die Menschen vor der Kamera bewegen. Blende und ISO laufen automatisch, die Belichtungszeit bestimmt den Charakter der Aufnahme. Entscheidend ist für ihn aber nicht die Technik allein. Die Magie entsteht erst, wenn visuelle Werkzeuge mit einer persönlichen Haltung verbunden werden. Bei Street Melancholy geht es um melancholische Momente im urbanen Raum, um Nachdenklichkeit, Empathie und das bewusste Wahrnehmen von Menschen in einer schnellen, oft abwesenden Umgebung.
Ein wichtiger Teil des Gesprächs ist die Frage, wann aus einzelnen Bildern eine Serie wird. Stefan betont, dass eine Idee Substanz braucht. Erst durch Wiederholung, Auswahl und strenges Kuratieren entsteht eine Arbeit, die mehr trägt als ein einzelnes starkes Foto. Gleichzeitig spricht er offen darüber, wie sehr Portfolio Reviews seine Entwicklung beeinflusst haben. Ehrliches Feedback, auch wenn es zunächst weh tut, kann helfen, die eigene Arbeit klarer zu sehen und neue Ansätze zu finden.
Michel Birnbacher und Stefan Czurda sprechen außerdem über den geplanten Street-Workshop am 26.09. in Nürnberg. Dort soll es weniger um Kameratechnik als um Mindset, Stilfindung, Persönlichkeit und das Entwickeln eigener fotografischer Ideen gehen. Brennweiten, Kameras und Ausrüstung bleiben offen. Entscheidend ist die Frage, wie jeder Mensch aus seiner eigenen Art heraus im urbanen Raum fotografieren kann.
Auch rechtliche und ethische Fragen der Street Photography kommen zur Sprache. Stefan plädiert für einen respektvollen Mittelweg: fotografieren mit künstlerischem Anspruch, aber mit Bedacht, Gesprächsbereitschaft und der Bereitschaft, ein Bild zu löschen, wenn jemand das ausdrücklich möchte.
Termin für den Workshop ist mittlerweile veröffentlicht:
26.9.2026: https://www.birnbacher.com/angebot/conceptual-street-photography/
Homepage: https://www.stefanczurda.at/
Instagram: https://www.instagram.com/stefan_czurda/
- Bewegungsunschärfe, Nähe und Persönlichkeit werden im Gespräch als Werkzeuge einer eigenen Bildsprache sichtbar.
- Die Episode zeigt, wie Serien, Portfolio Reviews und ehrliches Feedback fotografische Entwicklung auslösen können.
In dieser Episode des Leica Enthusiast Podcast spricht Michel Birnbacher mit Stefan Czurda über einen Ansatz, der Street Photography nicht dem reinen Zufall überlässt. Für Stefan Czurda ist Street Photography Fotografie im urbanen öffentlichen Raum. Doch statt jedes Mal nur auf den nächsten besonderen Moment zu warten, geht er mit einer Idee, einem Konzept und einer klaren inneren Suchbewegung auf die Straße.
Im Zentrum steht seine konzeptionelle Street Photography. Dieser Ansatz verbindet Inspiration, Persönlichkeit, Handwerk und Thema. Stefan beschreibt, wie aus visuellen Entscheidungen eine wiedererkennbare Bildsprache entstehen kann. Dabei geht es nicht darum, bekannte Fotografen zu imitieren, sondern zu verstehen, welche Techniken und Haltungen eine Arbeit erkennbar machen. Nähe zum Motiv, Bewegungsunschärfe, Gestik, Mimik und Emotionen sind bei ihm keine Zufallsprodukte, sondern über Jahre geübte Werkzeuge.
Besonders deutlich wird das an seinen Urban Ghosts und der Serie Street Melancholy. Stefan arbeitet ausschließlich mit Bewegungsunschärfe und meist mit 28 mm. Er bewegt sich selbst, während sich die Menschen vor der Kamera bewegen. Blende und ISO laufen automatisch, die Belichtungszeit bestimmt den Charakter der Aufnahme. Entscheidend ist für ihn aber nicht die Technik allein. Die Magie entsteht erst, wenn visuelle Werkzeuge mit einer persönlichen Haltung verbunden werden. Bei Street Melancholy geht es um melancholische Momente im urbanen Raum, um Nachdenklichkeit, Empathie und das bewusste Wahrnehmen von Menschen in einer schnellen, oft abwesenden Umgebung.
Ein wichtiger Teil des Gesprächs ist die Frage, wann aus einzelnen Bildern eine Serie wird. Stefan betont, dass eine Idee Substanz braucht. Erst durch Wiederholung, Auswahl und strenges Kuratieren entsteht eine Arbeit, die mehr trägt als ein einzelnes starkes Foto. Gleichzeitig spricht er offen darüber, wie sehr Portfolio Reviews seine Entwicklung beeinflusst haben. Ehrliches Feedback, auch wenn es zunächst weh tut, kann helfen, die eigene Arbeit klarer zu sehen und neue Ansätze zu finden.
Michel Birnbacher und Stefan Czurda sprechen außerdem über den geplanten Street-Workshop am 26.09. in Nürnberg. Dort soll es weniger um Kameratechnik als um Mindset, Stilfindung, Persönlichkeit und das Entwickeln eigener fotografischer Ideen gehen. Brennweiten, Kameras und Ausrüstung bleiben offen. Entscheidend ist die Frage, wie jeder Mensch aus seiner eigenen Art heraus im urbanen Raum fotografieren kann.
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